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4.12.2011: Mutti: Handschuhe, Papa: Schal.

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EBay, am 4.12.2011, wird heute nach Hochrechnungen den umsatzsstärksten Tag des Jahres haben. Mit runde 2,5 Millionen verkauften Artikel rechnet die Online-Plattform. Darunter auch: die schicken Lederhandschuhe für Mutti Müller und der dezent gestreifte Schal für Papa.
Zugegeben, besonders kreativ sind Jans Geschenke für seine Eltern in diesem Jahr nicht gerade (Wie auch, als Sohn der statistisch häufigsten Familie). Aber mit Accessoires kann er nichts falsch machen, zählen sie doch zu den beliebtesten Geschenken der Deutschen (Kleidung und Accessoires belegen Platz mit 35%).
Wie er kaufen auch 60% der 16-29 Jährigen ihre Geschenke im Internet. Die beliebtesten Seiten dafür: Amazon und EBay.

Quellen: GfK 2011, EBay 2011, Meedia/Google Ad Planner 2011)

Jenseits des Ladenschlussgesetz: Shopping im Netz

25. Oct. 2011 von Lisa  

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Einkaufen im Internet wird immer selbstverständlicher. Bereits 85% der Nutzer haben mit Online-Shopping Erfahrung und auch Thomas hat sich daran gewöhnt. Seine Altersgruppe der 30 bis 49jährigen macht sogar den größten Anteil unter den Online-Shoppern aus.

Ganz weit vorne sind Bücher und Eintrittskarten für Theater und Konzerte. Aber auch Flüge nehmen zu – 19 Millionen Deutsche haben schon mal online gebucht und immerhin 15 Millionen Prozent hat sich zum Flug auch gleich eine Unterkunft übers Netz organisiert.

Neun Stunden Fernweh

Auch Thomas und Claudia haben sich im Netz ausführlich mit einer Reise beschäftigt. Rund neun Stunden, verteilt auf 13 Webauftritte, sitzt der Mensch mit Fernweh am Computer, bevor er eine Reise bucht. Wenn er überhaupt bucht! Denn im noch zaudert der Deutsche, wenn es um die Online-Buchung organisierter Reisen geht.
Im internationalen Ländervergleich ist Deutschland zwar Reiseweltmeister, bei der Buchung von Pauschalreisen im Netz liegen dagegen andere Nationen vorne. Nur fünfzehn Prozent buchen hierzulande online. In Großbritannien sind es bereits 40 Prozent, in Skandinavien sogar 60 Prozent. Auch Thomas und Claudia sind also letztlich ins Reisebüro ihres Vertrauens gegangen.

Klamotten für Sie, Elektronik für ihn

Dem Klischee entsprechend bestellen Männer mehr Elektronik (32 Prozent Männer, 25 Prozent Frauen), während Frauen bei online gekaufter Kleidung vorne liegen (41 Prozent Frauen, 17 Prozent Männer). Allein in Deutschland wurden im vergangenen Jahr für 5,4 Milliarden Dollar Hosen, Hemden & Co. bestellt. Ein Problem sind allerdings noch die Retour-Sendungen: Branchenkenner gehen davon aus, dass die Deutschen fast ein Drittel ihrer Bestellungen wieder zurückschicken – auf Kosten des Empfängers.

Könnt ihr das denn empfehlen?

Wer online einkauft, informiert sich in der Regel auch im Netz, ob das Produkt etwas taugt. Die wichtigste Informationsquelle dazu sind inzwischen die Bewertungen und Kommentare der anderen Nutzer auf Foren und Blogs. Dabei ist es nur ein sehr kleiner Teil der Internetnutzer, der sich an der Bewertung überhaupt beteiligt – 80 Prozent schreiben nie Testberichte, 13 Prozent ganz selten, sechs Prozent ab und zu und nur ein Prozent veröffentlicht wirklich regelmäßig seine Meinung.

An zweiter Stelle kommen Preisvergleiche, Testberichte und erst an letzter Stelle die Seite des Herstellers. Vor vier Jahren lag diese noch ganz oben.

Und was bekommt der Hund?

Noch nicht wirklich durchgesetzt hat sich der Online-Versand von Lebensmitteln. Erst fünf Prozent aller Internetnutzer haben ihren virtuellen Einkaufswagen schon mal durchs Netz geschoben. Das Schlusslicht in der e-commerce-Statistik: Tiernahrung. Nur vier Prozent der Frauchen und Herrchen ordern online.

Thomas und Claudia werden diesen Schnitt nicht nach oben schnellen lassen: sie besitzen gar kein Haustier.