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Einkaufen nach 20 Uhr? Nicht bei den Müllers!

Bildschirmfoto 2012-01-19 um 14.55.00
Seit 2006 haben die Läden in NRW die Möglichkeit rund um die Uhr zu öffnen inklusive vier verkaufsoffener Sonntage. Seit ein paar Tagen jedoch wird von Regierungsseite debattiert, ob es wieder eine Einschränkung der Öffnungszeiten geben soll.
Die Müllers sind grundsätzlich für die Abschaffung des Ladenschlussgesetztes wie auch 42% der Deutschen. Nur 23% geben an, dass sie gerne rund um die Uhr die Möglichkeit haben wollen einkaufen zu gehen. Claudia und Thomas sind die langen Öffnungszeiten relativ egal, denn sie gehen eigentlich immer vor 20 Uhr einkaufen wie auch 85% der Deutschen. Wenn, dann ist es Jan der später am Abend noch mal schnell in den Supermarkt huscht weil er etwas vergessen hat (wie auch eher jüngere, männliche Deutsche).

Auch wenn es um die verkaufsoffenen Sonntage geht sind die Müllers mit der jetzigen Situation voll zufrieden. Sie finden wie auch 62% der Deutschen, dass vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr völlig ausreichend sind.

Quellen:
Microsoft Umfrage (2006), Spiegel (2007), Dialogo (2011).
Foto: RP, Werner Gabriel

Müllers und der Wulff.

09. Jan. 2012 von Julia Letzgus  

c.wulff
Die „Kreditaffäre“ unseres Bundespräsidenten Christian Wulff gehört derzeit zu den meistdiskutierten Themen. Auch an den Müllers geht das natürlich nicht spurlos vorbei.

Genauso wie 11,5 Mio. Deutsche sahen Claudia und Thomas am 04.01. das 21-minütige Interview im Fernsehen bei dem sich Herr Wulff zu seiner Kredit- und Medienaffäre äußerte.  Die beiden fanden den Bundespräsidenten hierbei eher nicht so überzeugend – so wie 61% der Zuschauer. Nur 30% sahen ihn im Anschluss positiver. Sie glauben nämlich – und 53% der Deutschen sind der gleichen Überzeugung- dass er bezüglich der Kreditaffäre eher die „Unwahrheit gesagt hat“ und die Berichterstattung über den 500.000€-Kredit unterdrücken wollte.

Der Bundespräsident ist doch auch nur ein Mensch. Trotz Salamitaktik und Unwahrheiten empfindet Claudia weniger Zorn gegenüber dem Bundespräsidenten, sondern eher: Mitleid. Sie glaubt, dass die Medien Christian Wulff fertig machen wollen und gehört damit zu den 57% der Deutschen, die die Medienschlacht als übertrieben einstufen.

Wulff soll bleiben. Die Müllers stehen hinter dem Bundespräsidenten und sind der Meinung, dass Christian Wulff eine zweite Chance verdient hat (60%) Wie 56% der Bundesbürger wollen sie, dass der Bundespräsident sein Amt weiter ausübt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Trotz der Rückendeckung glauben die Müllers nicht, dass Herr Wulff zum Ende des Jahres 2012 noch der deutsche Bundespräsident sein wird. Damit haben sie die gleiche Vorstellung wie ungefähr die Hälfte der Deutschen.

Wir sind gespannt, ob sie Recht behalten.

Quellen: Zeit Online 2012, Süddeutsche 2012, Stern 2012, ZDF-Blitzumfrage der Forschungsgruppe Wahlen, Infratest, ARD Blitzumfrage, ARD Deutschlandtrend, Emnid für Bild am Sonntag.

Bild: Hannibal Foto