24.12.2011: Heute kommt der Weihnachtsmann.
24. Dec. 2011 von Maryam Warnke

..Und der bringt nicht nur tolle Geschenke für die Müllers, sondern ist dabei auch ganz schön schnell. Vorausgesetzt der clevere Weißbart fliegt von Ost nach West und nutzt dabei die unterschiedlichen Zeitzonen aus, hat er nämlich ganze 31 Stunden um 200 Millionen Haushalten zu versorgen. Das sind annähernd 1.800 Haushalte pro Sekunde. Wow!
Bei einer durchschnittlichen Entfernung von 1,6 Kilometern zwischen den einzelnen Haushalten, muss der Weihnachtsmann in 31 Stunden 325 Millionen Kilometer zurücklegen. Um das zu schaffen, muss er durchschnittlich mit einer Geschwindigkeit von gut zehn Millionen Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Das ist 9.700 Mal schnellerals der Schall. Wowwow!
Quelle: Quarks&Co 2008
Bildquelle: Louis D. Wiyono, Shutterstock
23.12.2011: Der Lieblingsweihnachtsfilm der Müllers.
23. Dec. 2011 von Maryam Warnke

Wie jedes Jahr freuen sich die Müllers auf die große Auswahl an Weihnachtsfilmen die auf allen Kanälen zu dieser Zeit rauf und runter laufen. Wenn es um die Weihnachtsfilmauswahl geht schauen die Müllers aber nicht irgendetwas; es soll schon etwas fürs Herz sein (das finden auch 52% der Deutschen). Claudia freut sich besonders auf ihren absoluten Weihnachtslieblingsfilm „Der kleine Lord“, 21% der Deutschen stimmen ihr da voll zu. Damit ist die Story um den kleinen Cedric der beliebteste Weihnachtsfilm der Deutschen. Auf Platz 2 und 3 folgen laut Movieplot „Kevin allein zu Haus“ mit Kinderstar Macaulay Culkin (19%) und „Die Geister die ich rief“ (17%) mit Bill Murray. Also, alle die in der Häufigkeit bleiben wollen, sollten heute Abend um 20:15 ARD einschalten, denn da läuft der „Kleine Lord“ in voller länge.
Das Fernsehprogramm kann noch so verlockend sein doch eins steht fest: An Heiligabend bleibt der Flimmerkasten aus. Die Müllers finden wie 53% der Deutschen, dass man dann die Zeit mit der Familie genießen und nicht kollektiv auf den Fernseher starren sollte. Um den festlichen Gedanken zu unterstützen und um den eigentlichen Grund von Weihnachten zu feiern, nämlich Christi Geburt, werden die Müllers wie auch fast jeder zweit Deutsche (43%) dieses Jahr vor der Bescherung in die Kirche zur Weihnachtsmesse gehen. Der Kirchgang ist jedoch für Claudia ( wie für 50% der deutschen Frauen) wichtiger als für Thomas (36% der Männer).
Quelle:
Abendblatt 2009, Movieplot 2009, EMNID 2010, Kirchensite 2011.
Fotoquelle: DPA
22.12.2011: Langsam kommt Freude auf.
22. Dec. 2011 von Anke Strunz

Noch 2 Tage bis Weihnachten! Das Essen ist im Kühlschrank deponiert, die Geschenke verpackt und die Keksdosen randvoll gefüllt mit Vanille-Kipferln, Lebkuchen und Weihnachtsplätzchen. Jetzt kann Weihnachten kommen und langsam stellt sich auch bei den Müllers die besinnliche Vorfreude und Entspannung ein. Am meisten freuen sich alle auf die gemeinsame Zeit mit der Familie (66%). Gefeiert wird, wie bei 68% der Deutschen im engsten Familienkreis.
Doch so richtig durchatmen werden Claudia und Thomas wohl erst an Heiligabend: Nach feierlicher Geschenkübergabe und gemütlich aufs Sofa gekuschelt. An den Festtagen werden sie dann einfach mal die Seele baumeln lassen, Spazieren gehen, Entspannen. Das haben sie sich, ebenso wie 49% der Deutschen, fest vorgenommen.
Bild: 1.bp.blogspot.com
Quellen: EBay 2011, Dr. Oetker 2011, TNS Emnid/Focus 2010, HanseMerkus/Forsa 2009.
21.12.2011: Weihnachtsgrüße aus dem Planning.
21. Dec. 2011 von Anke Strunz
Absolutes Lieblings-Weihnachtslied der Deutschen (mit 24,3% Beliebtheit): Stille Nacht, heilige Nacht. Doch Müllers trällern nicht gern selbst zur Weihnachtszeit (nur 40% der Familien tun das), sondern lauschen viel lieber wohlklingenden Weihnachtstönen (das machen immerhin 67% der Deutschen gern und sehr gern).
Deswegen gibt heute das Jung von Matt-Planning Deutschlands beliebtestes Weihnachtslied zum Besten.
Wer will, kann mitsingen (84% der Deutschen können zumindest die erste Strophe von Stille Nacht aus dem Stehgreif singen!).
Viel Spaß dabei!
Quellen: YouGov Panel 2009, Chrismon 2010, DAHEIM in Deutschland/TNS 2009, EARS&EYES 2008.
20.12.2011: Wie immer auf den letzten Drücker.
20. Dec. 2011 von Anke Strunz

Wir sehen: Thomas Müller. (Close Up auf sein Gesicht) Schweißperlen vermischen sich mit einer Aura aus Wut und Selbstmitleid. Dabei hatte er es sich fest vorgenommen, in diesem Jahr früher loszugehen! Schließlich muss er doch de facto nur ein einziges Geschenk kaufen: das für Claudia! Und jetzt steht er wieder hier: wenige Tage vor Heiligabend, in einer endlosen Kassenschlange. Vor und hinter ihm: Jungs und Männer, denen es ähnlich geht. Das ist kein Zufall: von den Last-Minute-Käufern sind 60% männlich.
Was er kauft? Ein Parfüm (mit 22% an sechster Stelle der beliebtesten Geschenke). Praktisch ist auch der Einpackservice. Den nimmt Thomas gern in Anspruch und ist dafür auch bereit, bis zu einem Euro zu bezahlen (72% der Deutschen legen Wert auf einen Einpackservice). Danch will er noch schnell einen Massage-Gutschein holen. Wie 42,7% der Männer denkt er, dass er mit einem Gutschein nie daneben liegen kann. Hoffentlich schafft er das!
Claudia wird’s gefallen: Ihr sagen die Geschenke des Partners am meisten zu (39% der Deutschen geht es genauso).
Bild: suedostschweiz.ch
Quellen: Goldmedia Custom Research (2009), Ebay, 2011, Novametrie 2009, Lebensmittel Praxis 2011, GfK 2011.
19.12.2011: Weihnachtliche Impressionen.
19. Dec. 2011 von Anke Strunz

Für weihnachtliche Gefühle gibt es heute Impressionen aus dem häufigsten Wohnzimmer Deutschlands: vom ‘Bunten Teller’ bis zur Pyramide.
18.12.2011: Advent, Advent die Tanne brennt.
18. Dec. 2011 von Anke Strunz

Alle Jahre wieder flitzt nicht nur der Weihnachtmann-Schlitten von Einsatz zu Einsatz, sondern auch das rote Fahrzeug der Feuerwehr. In rund 200.000 deutschen Wohnungen brennt es zur Weihnachtszeit und richtet einen geschätzten Schaden von 1 Mrd. Euro an.
Das ist Müllers eindeutig zu heikel. Und schließlich spricht nicht nur die erhöhte Brandgefahr gegen echte Kerzen am Immergrün: Wachstropfen auf dem Teppich, Kerzen wechseln und das umständliche Anzünden und Auslöschen tragen nicht gerade zur entspannten Festtagsstimmung bei. Deswegen haben sich Müllers schon vor vielen Jahren für eine elektrische Tannenbaumbeleuchtung entschieden. Rund 90% der Deutschen sind der gleichen Meinung. Damit es überall schön weihnachtlich funkelt und leuchtet werden in ganz Deutschland rund 8.500.000 Lichter am Heiligabend glänzen. Und das nicht umsonst: Rund 500 Millionen Kilowatt Strom verbrauchen deutsche Haushalte zur Weihnachtszeit.
Quellen: Süddeutsche 2006, Lebensmittelpraxis 2011, Stromvergleich.de
17.12.2011: Gans traditionell.
17. Dec. 2011 von Anke Strunz

Zu Weihnachten fühlen sich bekanntlich nicht nur die Gänse gestopft, sondern auch all jene, die mit Messer und Gabel bewaffnet um den Tisch herum sitzen.
Für 3 Tage wird das verhängnisvolle Wort „Kalorien“ aus dem Wortschatz gestrichen und geschlemmt, dass sich die Balken biegen. Auf diesen Teil des Festes freuen sich die Müllers schon ganz besonders, vor allem aber Jan und Thomas.
Den Anfang macht Heilig Abend: ganz gediegen mit Kartoffelsalat und Würstchen. Das ist so Tradition bei den Müllers, genau wie in 37% der Deutschen Familien.
Am ersten Feiertag gibt’s Gans mit Rotkohl und Klößen. Jammi. Die Gabel noch im Mund schließt Claudia die Augen und hängt ihren Gedanken nach. Woran sie denkt? An ihre Kindheit. Denn wie bei 41% der Deutschen kennt sie dieses traditionelle Weihnachtsgericht noch aus Kindertagen.
Für den zweiten Weihnachtsfeiertag hat Claudia Wildschwein angedacht. Damit liegt sie im Trend: laut Angaben des Deutschen Jagdschutzverbandes erfreuen sich Wildbret und Schalenwild immer größerer Beliebtheit.
Für das gesamte Essen gilt: Qualität sticht Preis. Beim Weihnachtsessen lassen sich die Müllers nicht lumpen. Wie 37% (der mittelständische Familien) geben ihr Weihnachtsbudget am liebsten für das Essen aus. Damit ist ihnen das Essen wichtiger und angenehmer als der Geschenkekauf (21%).
Und nach dem Fest folgt bittere Erkenntnis: „Schon wieder viel zu viel gegessen!“ Ganze 85,3% der Deutschen teilen diese Ansicht.
Aber Entwarnung ist angesagt.
Statistisch gesehen nehmen wir zwischen den Jahren nur 370 Gramm zu, also nicht mal ein halbes Kilo. Es gilt also die alte Weisheit: Wir nehmen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.
Jaja, so ist das.
Bild:putzlowitsch.de
Quelle: National Institute of Health „The New England Journal of Medicine“ (2000), Forsa/Iberogast 2010, Apotheken-Umschau 2009, Statistisches Bundesamt 2009, Deloitte 2011Deutscher Jagdschutzverband.
16.12.2011 Oh! Tannenbaum.
16. Dec. 2011 von Anke Strunz

Heute kauft Thomas (56% der Christbaumkäufer sind männlich) einen Tannenbaum. Denn der ist, wie für 71% der Deutschen, absolute Weihnachts-Pflicht. Einziges Problem an dem immergrünen Gehölz: die Nadeln. Rund 178.000 dieser Piekser kommen auf einen Baum (bei einer Höhe von 1,63m). Die sorgen erst für wohlriechenden Tannen-Duft und später für hausfraulichen Saug-Frust. Schließlich verhacken sich die kleinen Biester mit Vorliebe in Teppich und Sofa. Doch keine Panik – Clever Claudi hat da eine Geheimwaffe: einfach mit dem Blumensprüher regelmäßig anfeuchten. Wirkt wahre Wunder.
Wichtig ist aber auch die richtige Baumsorte. Deswegen kommt den Müllers nicht irgendein Baum in die gute Stube, nein, es muss eine Nordmanntanne sein. Die mit den weichen Nadeln und der langen Haltbarkeit.
Das Schmücken wiederum ist Frauensache. Denn 60% der Christbaum-Behänger sind weiblich. Wüssten die Müllers, dass gemeinsames Schmücken präventiv gegen Feiertags-Frust wirkt (das sagt zumindest die Syracuse University), würden sie das vielleicht ändern. Immerhin ist Familienstreit Stimmungskiller Nummer 1.
Beim Schmücken geht Claudia dann auch keine Experimente ein: Sie behängt das gut 1,69m große Prachtexemplar ganz traditionell: mit Holzfiguren, Strohsternen und roten Glaskugeln. In 47% der deutschen Wohnzimmer sieht es ähnlich aus.
Im Schnitt hat so ein Weihnachtsbaum etwa 7 Jahre hinter sich bis er festlich geschmückt die deutschen Wohnzimmer erleuchtet. Bei den Müllers wird er für wenige Wochen das weihnachtliche Highlight sein.
Quellen: EBay 2011, Forsa 2009, Venere.com, Quarks 2008, yahoo 2011, Marktagent 2011, Syracuse University.
15.12.2011: Gibt es dieses Jahr “Weiße Weihnachten”?
15. Dec. 2011 von Maryam Warnke

In 9 Tagen ist Heiligabend und die Müllers fragen sich: Gibt es dieses Jahr wohl eine “Weiße Weihnacht“? Bisher sieht es ja leider noch nicht so aus. Außer ein bisschen Schneematsch gab es noch nicht wirklich viel von der weißen Pracht zu sehen. Doch Claudia gibt die Hoffnung nicht auf. Wie 70% der Deutschen findet sie, dass Schnee einfach zu Weihnachten dazu gehört. Aber wie oft gab es denn eigentlich schon Schnee an den Festtagen? Letztes Jahr, erinnert sich Claudia, war zu dieser Jahreszeit alles weiß. Da gab es sogar fast ein bisschen zu viel Schnee und man hat vielerorts sogar von Schneechaos gesprochen. Davor gab es das zuletzt 1986. Laut Statistik kommt eine Weiße Weihnacht im Flachland nur sehr selten vor: Nur alle 7 bis 10 Jahre! Für dieses Jahr sehen die Schneeprognosen auch eher schlecht aus. Laut Wetter.de liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es in Köln dieses Jahr schneit sogar nur bei 0%. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja doch noch eine Kaltfront in den nächsten Tagen vorbei und beschert uns eine besinnliche Winterlandschaft passend zum Weihnachtsfest.
Quelle:
Bildquelle: blog.tigion.de
ifD Allensbach, 2001, Wetter24.de 2011, Wetteronline.de, 2011.


