Die schmutzigen Details aus dem Leben der Müllers

10. Feb. 2009 von admin  

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„Unser Sexleben ist gut – aber ein bisschen eingeschlafen.“

Zwar haben Thomas und Claudia immer noch zwei Mal pro Woche Sex (genau wie 75% der Deutschen) und bewerten sich ganz selbstbewusst als gut im Bett (genau wie 66% der Deutschen) –  wunschlos glücklich sind sie aber dennoch nicht. Während Thomas sich nach häufigeren Intimitäten (61% der Männer) sehnt, wünscht sich Claudia mehr Abwechslung (50% der Frauen). Gründe für das ruhigere Sexleben sieht Thomas in der fehlenden Lust Claudias (64% der Deutschen behaupten dies über ihren Partner), während Claudia Thomas’ beruflichen Stress verantwortlich macht (43% der Deutschen behaupten dies über ihren Partner).

Thomas mag am Liebsten Oralverkehr, Claudia bevorzugt die klassische Missionarsstellung.

Für den deutschen Mann ist der Blow Job das höchste der Gefühle – er rangiert auf Platz 1 der Lieblingsstellungen und ist männliche Sexphantasie Nummer 1. So auch bei Thomas. Alternativ findet er die Reiterstellung toll, in der Claudia „die Arbeit übernimmt“.

Claudia dagegen bevorzugt den Missionar und sinnliche Massagen sind ihre  Lieblingsphantasie. Aber immer nur Kuschelsex ist auch nicht ihr Geschmack. Im Gegenteil: manchmal mag sie es auch, wenn Thomas sie ein bisschen fester anpackt –  zweitliebste Stellung ist für sie die Hündchenstellung.

„Wir brauchen keinen Sex wie im Porno, aber Licht aus muss auch nicht sein!“

53% der Deutschen bestätigen: Sexleben wie im Porno muss nicht sein. So auch bei Claudia und Thomas: Gleitgel und einen Vibrator haben sie nicht im Haus (Gleitgel: 32% der Deutschen, Vibrator: 21% weltweit), aber sie besitzen ein Massage-Öl (wie bei 51% der Deutschen). Ob Licht aus oder an, das ist Claudia beim Sex völlig egal (so wie 52% der deutschen Frauen) – schließlich kennt man sich nach den vielen Jahren mit all seinen Fehlern.

„Eine halbe Stunde ist locker drin!“

Durchschnittlich hat das Ehepaar Müller 36 Minuten Sex. Dabei entfallen 18,5 Minuten auf das Vorspiel und 17,6 Minuten auf den eigentlichen Geschlechtsverkehr.

„Sex im Freien? Das hatten wir bisher noch nicht“

Nur 47% der Deutschen haben Erfahrung mit Outdoor-Sex. Zwar träumen Thomas und Claudia von Sex im Auto (für 50% die beliebteste Phantasie), am Strand (47%) oder im Park (39%) – aber ergeben hat es sich nie. Stattdessen ist die Wohnung beliebtester Sexspielplatz: am Häufigsten haben die Deutschen im Schlafzimmer Geschlechtsverkehr, gefolgt von Badezimmer, Wohnzimmer und Küche.

„Einen Orgasmus vortäuschen? Das hat doch fast jede Frau schon mal gemacht!“

Falls es bei Claudia mit dem Höhepunkt nicht klappt, scheut sie sich nicht, auch mal zu schummeln: So wie 70% der deutschen Frauen (Basis: Frauen zwischen 20-35 Jahre) hat auch sie Thomas schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht. Und leider muss sie das seit ihrer Heirat öfter tun: Während sie damals – als unverheiratete Frau –  jedes zweite Mal bei Thomas im Bett gekommen ist, reicht es in der Rolle als Ehefrau nur fast jedes dritte Mal zum Orgasmus. Thomas dagegen konnte seine Orgasmushäufigkeit im Laufe der Ehejahre sogar minimal steigern (von 77%-iger Höhepunktswahrscheinlichkeit auf 80%).

„Wenn es um sexuelle Wünsche geht, hat Thomas das Wort.“

Angelegenheiten, wie Flauten im Bett oder neue Sexpraktiken, werden in der Beziehung eher von Thomas thematisiert. Er spricht ganz offen aus, was er sich im Schlafzimmer wünscht (so wie 62% der Männer), während Claudia sich auf diesem intimen Themengebiet etwas leiser artikuliert (nur 53% der Frauen reden offen über sexuelle Wünsche).

„Selbstbefriedigung und Fremdgehen kommt natürlich auch bei uns vor.“

Thomas onaniert wöchentlich (53%), während Claudia diesem Verlangen wesentlich seltener nachgibt (nur 27% der Frauen befriedigen sich wöchentlich selbst).  Einen Seitensprung gab es auch schon: 37,1% der Männer und 38,9% der Frauen geben einen solchen Fehltritt zu. Aber wo genau fängt Fremdgehen  an? In Thomas’ Augen bedeutet es Geschlechtsverkehr (44% der Männer), während in Claudias Augen auch Küssen schon als Fremdgehen zählt (Küssen: 39% der Frauen, Sex: 38% der Frauen). Insgesamt hatten Claudia und Thomas in ihrem Leben 6 Sexpartner, darunter aber kein One-Night-Stand (nur 36% der Deutschen haben ein solches erlebt).

„Der größte Lustkiller ist, wenn Thomas Mundgeruch hat!“

Bringt ein Mann ungebetene Gerüche mit ins Bett, sehen Frauen rot. Für Claudia steht dabei an erster Stelle der Mundgeruch (für 91% der Frauen Abturn Nummer 1), kurz gefolgt von unangenehmen Gerüchen in der erogenen Zone (für 82% der Frauen Abturn Nummer 1). Aber neben Gepflegtheit erwartet Claudia auch von Thomas, dass er sich Zeit für sie nimmt: ein Vorspiel wünschen sich 72% der deutschen Frauen von ihren Partnern und sofortiges Einschlafen nach dem Sex wird überhaupt nicht gern gesehen (60% der Frauen).

„Bei Jan und seiner Freundin war es mit 16 Jahren so weit.“

Jan wurde von seinen Eltern aufgeklärt (so wie 65% der deutschen Jungen), sodass er bei seinem ersten Mal bereits eingehend über Verhütung bescheid wusste. Das Ereignis „erstes Mal“  hat er mit seiner Freundin genau geplant (so wie 63% der deutschen Jungen) und mit Kondom verhütet (66% der deutschen Jungen).

Quellen: Durex Sexreport 2007 und 2008, Pro 7 Sexreport, Neon Magazin

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